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Operetten Compagnie Hamburg | PrintDie Operetten Compagnie Hamburg kurz OCH wurde 1996 ins Leben gerufen um das Genre Operette in Hamburg und Umgebung neu zu beleben. Für ihre jüngste Produktion "Die Nacht der Fledermaus" haben wir Plakate und Programmheft entwickelt. |
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Lange Nächte mit der FledermausDie OCH kam Anfang Oktober mit der Bitte auf uns zu Plakat und Programmheft für die neue Produktion zu gestalten. Da das Budget hierfür aus der Portokasse kam, war uns gleich klar, dass ein Teil des Projektes als Cultural Sponsoring geleistet werden musste. Das erste Briefing zog sich länger hin als erwartet, da das Projektteam unterschiedliche Auffassungen über die Positionierung der Operette hatte. Auf der einen Seite wollte man die traditionelle Klientel bedienen, auf der anderen Seite aber auch modern genug wirken um jüngeres operetten-untypisches Publikum anzuziehen. Hinzu kam noch die Schwierigkeit, dass sich bereits viele
zum Teil sehr nette Ideen und Visualisierungsvorschläge in
den Köpfen des Auftraggebers eingenistet hatten. Wir waren also mit
einer sehr großen Erwartungshaltung
konfrontiert. Aber so ist es oft: je kleiner das Budget, desto anspruchsvoller
das Projekt. |
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Gestaltung zwischen Wien und WallstreetWir arbeiteten demnach zweigleisig:
Einen klassischen Operetten-Entwurf und eine kreative Kür mit einer
deutlich höheren Abstraktion des Themas. Auf dem klassische Entwurf
sieht man einige der Darsteller in Situationen, die ein ausschweifendes
Fest andeuten. Er arbeitet mit Gegensätzen wie Licht und Schatten,
Farben etc. |
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Die Druckerei wartet bereits...Nachdem der Auftraggeber die optimierte Version freigegeben hatte wurde die umfangreiche Reinzeichnung angelegt. Da das Plakat mit zwei Sonderfarben gedruckt werden sollte, musste die ursprüngliche schwarzweiße Bilddatei der Maske in der Zielauflösung in Photoshop farbsepariert werden. Hierfür benutzen wir die Cyan- und Magenta-Kanäle
von CMYK. So konnte das Bild als TIFF in Falschfarben in Freehand eingesetzt
und mit den Text- und Vektorelementen verbunden werden. Die
Lithografie würde nur die Filme für Cyan und Magenta
ausgegeben, die Druckerei davon dann mit den Sonderfarben Rot und Blau
drucken. Nach der gelungenen Premiere im November, wurde wieder in engster Zusammenarbeit mit OCH das Programmheft gestaltet und im Zweifarbdruck produziert. Hierfür mussten viele der Vorlagen für Text und Bilder in mehreren Abstimmungsschritten optimiert werden, ehe sich ein gutes Ergebnis vorweisen ließ. |
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