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Operetten Compagnie Hamburg | Print

Die Operetten Compagnie Hamburg – kurz OCH – wurde 1996 ins Leben gerufen um das Genre Operette in Hamburg und Umgebung neu zu beleben. Für ihre jüngste Produktion "Die Nacht der Fledermaus" haben wir Plakate und Programmheft entwickelt.

 


 Gestaltung zwischen Wien und Wallstreet
 Die Druckerei wartet bereits...

     
 

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Projekt
0484 Operetten Compagnie Hamburg
Print
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Auftraggeber
Operetten Compagnie Hamburg
Thomas Bauer
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Corporate Design
kilde communications
Joerg Kilian
Jan Schliemann
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Projektstart
7. Oktober 2000
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Print
ab 24. Oktober 2000

 

Lange Nächte mit der Fledermaus

Die OCH kam Anfang Oktober mit der Bitte auf uns zu Plakat und Programmheft für die neue Produktion zu gestalten. Da das Budget hierfür aus der Portokasse kam, war uns gleich klar, dass ein Teil des Projektes als Cultural Sponsoring geleistet werden musste.

Das erste Briefing zog sich länger hin als erwartet, da das Projektteam unterschiedliche Auffassungen über die Positionierung der Operette hatte. Auf der einen Seite wollte man die traditionelle Klientel bedienen, auf der anderen Seite aber auch modern genug wirken um jüngeres operetten-untypisches Publikum anzuziehen.

Hinzu kam noch die Schwierigkeit, dass sich bereits viele – zum Teil sehr nette Ideen und Visualisierungsvorschläge in den Köpfen des Auftraggebers eingenistet hatten. Wir waren also mit einer sehr großen Erwartungshaltung konfrontiert. Aber so ist es oft: je kleiner das Budget, desto anspruchsvoller das Projekt.

 

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Entwicklung eines Schlüsselmotivs
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Plakate
DIN A1 und A2, 2-farbig
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Programmheft
420 x 210 mm, 2-farbig
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Schl¸sselmotiv: Maske

Das Schlüsselmotiv:
eine aus Zeitungspapier gefaltete Maske

     
 

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Corporate Design

 

Gestaltung zwischen Wien und Wallstreet

Wir arbeiteten demnach zweigleisig: Einen klassischen Operetten-Entwurf und eine kreative Kür mit einer deutlich höheren Abstraktion des Themas. Auf dem klassische Entwurf sieht man einige der Darsteller in Situationen, die ein ausschweifendes Fest andeuten. Er arbeitet mit Gegensätzen wie Licht und Schatten, Farben etc.

Für den favorisierten Entwurf benutzen wir eine Visualisierung von Stichworten der Vorlage: Börse, Fledermaus, Maske, Nacht, Rache...
Die Neuinterpretation der OCH versetzt nämlich die Handlung vom dekadenten Wien der Jahrhundertwende in das Hamburg der Jahrtausendwende. Die rote Maske der Rache erinnert in der Form an eine Fledermaus. Beim näheren Betrachten wird deutlich, dass sie aus Zeitungspapier geschnitten ist, auf dem die Börsenkurse stehen.

Der Auftraggeber zeigte spontane Begeisterung für den klassischen Entwurf mit dem operettenhaften Ansatz. Es wurden bereits die Details des Plakates besprochen, als wir mit der Präsentation unseres Favoriten die Diskussion von Neuem entfachten. Die modernere Interpretation des Themas wurde zwar einhellig begrüsst, jedoch wurden auch die damit verbundenen Gefahren klar erkannt: nämlich eine Entfernung von der bisherigen Positionierung.

Wir einigten uns schließlich auf eine Synthese: Die Grundgestaltung des modernen Entwurfs wurde mit Versatzstücken der klassischen Variante verschmolzen. Zusätzliche Farboptimierungen würden für ein freundliches Image sorgen. Die Änderungen mussten zügig umgesetzt werden, damit das Plakat rechtzeitig zur Premiere am 11. November 2000 im CCH fertig würde.

 



favorisierter Entwurf

Der favorisierte Entwurf ist modern und plakativ, ...

alternativer Entwurf

... der andere Entwurf, klassisch operettenhafter.

   
 

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Corporate Design

 

Die Druckerei wartet bereits...

Nachdem der Auftraggeber die optimierte Version freigegeben hatte wurde die umfangreiche Reinzeichnung angelegt. Da das Plakat mit zwei Sonderfarben gedruckt werden sollte, musste die ursprüngliche schwarzweiße Bilddatei der Maske in der Zielauflösung in Photoshop farbsepariert werden.

Hierfür benutzen wir die Cyan- und Magenta-Kanäle von CMYK. So konnte das Bild als TIFF in Falschfarben in Freehand eingesetzt und mit den Text- und Vektorelementen verbunden werden. Die Lithografie würde nur die Filme für Cyan und Magenta ausgegeben, die Druckerei davon dann mit den Sonderfarben Rot und Blau drucken.

Da das Budget nur einen Andruck vor Drucklegung erlaubte, mussten wir uns in der Abstimmungsphase auf unsere Erfahrung und Simulationen der Sonderfarben mit unserem Inkjet-Drucker verlassen. Das Druckergebnis überzeugte dann jedoch auf Anhieb.

Nach der gelungenen Premiere im November, wurde – wieder in engster Zusammenarbeit mit OCH – das Programmheft gestaltet und im Zweifarbdruck produziert. Hierfür mussten viele der Vorlagen für Text und Bilder in mehreren Abstimmungsschritten optimiert werden, ehe sich ein gutes Ergebnis vorweisen ließ.

 



das fertige Plakat

Das fertige Plakat enthält Elemente aus den beiden ersten Entwürfen.

Programmheft
(PDF, 336 KB)
Das Programmheft zeigt Ausschnitte aus der Handlung.

     
 
 

 

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