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Autoren
Dr. Claudia Fantapié Altobelli, Professorin für Marketing
an Universität der Bundeswehr in Hamburg, hat Online
marketing als Schwer-
punkt ihrer wissenschaft-
lichen Tätigkeit.
Britta Handke-Gkouveris ist wissenschaftliche Mit-
arbeiterin am gleichen Institut.
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Veröffentlichung
4. November 2001
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Online-Markenführung
Reality Check und Handlungsempfehlungen für
Entscheider
Dr. Claudia Fantapié Altobelli und Britta Handke-Gkouveris haben
diese empirische Studie im Frühjahr 2001 durchgeführt und sind
dabei der Frage nachgegangen, inwieweit heute die Unternehmen ihre Online-
und Offline-Marketingmassnahmen aufeinander abstimmen.
Es wurden Unternehmen von den TOP 500 der Old Economy, sowie aus den TOP
100 der New Economy per Fragebogen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass
sowohl bei etablierten Unternehmen als auch bei Internet-Startups die
Markenführung im Internet und die Nutzung vorhandener Potenziale
verbessert werden kann.
Für beide Unternehmensgruppen werden detailliert Defizite aufgezeigt
und konkrete Handlungsempfehlungen für das Marketing gegeben. Insbesondere
dieser Zusatznutzen zeichnet die Studie aus und macht sie für eBusiness-Entscheider
besonders wertvoll.
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Integriertes
Branding im Internet

Die
wichtigsten Ergeb-
nisse: OLD ECONOMY

Die
wichtigsten Ergeb-
nisse: NEW ECONOMY

Studien
zur Übersichtsseite...
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Diese Studie ist eine Fortführung der bekannten Publikationen "Online-Marketing
2000. Zielgruppen-Strategien-
Prognosen" und "Primäranalyse über die Innovationsbranchen
Informationstechnologie und Telekommunikation.", die in Zusammenarbeit
mit dem SPIEGEL-Verlag Hamburg entstanden sind.
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Die Studie ist 86 Seiten stark und enthält 53 Abbildungen. Sie ist
bei BusinessVillage als eDoc
und Buch erhältlich:
In der Online Version
als personalisiertes eDoc
(PDF-Dokument, 800 K)
EUR 45,50
In der Print Version
als Softcover-Fachbuch
EUR 60,50
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Vertriebspartner
BusinessVillage
bietet Unternehmen einen One-Stop-Shop für publiziertes Fachwissen
aus den Bereichen Wirtschaft, Recht und Informations-
technologie.
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Aus dem Inhalt
Das komplette
Inhaltverzeichnis
Abbildungen
OLD ECONOMY

Abb. 1:
Ziele der Web-Präsenz

Abb. 4: Kommunikations-
politische Maßnahmen
im Internet
Abbildungen
NEW ECONOMY

Abb. 32:
Dauer der Internet-Präsenz

Abb. 34:
Verfolgte Markenstrategie

Abb. 37:
Kommunikation der Markenleistung
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Integriertes Branding im Internet
Hintergrund der Studie ist der Umbruch der Internet-Wirtschaft
nach dem Höhenflug der vergangenen Jahre. Die neuen Herausforderungen
und Potenziale der technischen Möglichkeiten haben viele Unternehmen
der Old- und New Economy überfordert. In der jetzigen Konsolidierungphase
werden bei den etablierten Unternehmen vor allem Versäumnisse der
integrierten Markenführung fokussiert.
Bei den Online-StartUps sind die Defizite vielschichtiger: Überschätzung
des Marktpotenzials, Unterschätzung des Investionszeitraums, mangelndes
Fulfillment, Personal- und Management-Schwächen, Versäumnisse
beim konsequenten Aufbau einer Marke sowie die Unfähigkeit bezahlte
Inhalte durchzusetzen. Ermutigend jedoch und im europäischen Vergleich
ausgezeichnet: Zwei Drittel der deutschen StartUps arbeiten heute schon
mit Gewinn.
Markenführung im Internet wird oft sträflich vernachlässigt
oder gar falsch interpretiert. Ein Webauftritt der mit der Marke unstimmig
ist, kann erheblichen Schaden verursachen. Glaubwürdigkeit und Vertrauen
in Marken und Unternehmen werden nur durch crossmediale Konsistenz und
Wiedererkennbarkeit ermöglicht. Das bedeutet nicht zwingend die identische
Umsetzung der kommunikativen Elemente, sondern deren abgestimmte und vernetzte
Implementierung.
Daraus ergeben sich grundsätzlich unterschiedliche Parameter für
die Studie: bei der Old Economy die inhaltliche, kooperierende, formale
und zeitliche Integration der Maßnahmen bei der News Economy
eher die unterschiedlichen Ziele in den Phasen des Markenaufbaus. Einleitend
werden die Hintergründe der Studie, Methodik, Forschungsdesign und
Durchführung beschrieben. Dann folgen die einzelnen Ergebnisse der
Old-und New Economy Unternehmen. Eine Management Summary, Zusammenfassung
und Empfehlungen für die Marketingarbeit runden die Studie ab.
Ein Blick auf die wichtigsten Ergebnisse der Studie:
OLD ECONOMY - Psychologische Ziele wie die Verbesserung des Image,
Markenbekanntheit und Kundenbindung stehen im Vordergrund. Wirtschaftliche
Ziele wie Gewinn, Umsatz und Marktanteil sind untergeordnet. Die
überwiegene Mehrheit möchte mit Hilfe des Internet neue
Zielgruppen erschließen. Die Integration von Offline und Online-Aktivitäten
ist insgesamt sehr hoch. Die Dienstleistungsbranchen haben im Vergleich
zu anderen Branchen die beste Abstimmung ihrer Marketing-Maßnahmen
innerhalb des Internetauftritts.
Die medienübergreifende Integration der Kommunikations-
maßnahmen ist durchgängig niedrig Synergiepotenziale
werden nicht hinreichend genutzt. Das Unternehmen steht meist im
Mittelpunkt des Auftritts, jedoch auch Brand-Sites sind zahlreich
vertreten. Die formale Integration des Webauftritts ist überall
weit fortgeschritten. Branding und Corporate Design sind wiederer-
kennbar, Markenbilder und -inhalte werden konsistent aus dem klassischen
Kommunikationsmix übernommen. Auch die zeitliche Koordination
von Offline- und Online-Aktivitäten ist meist gut abgestimmt.
Die meisten Unternehmen besitzen zwar ein Intranet, jedoch werden
Mitarbeiter nicht immer redaktionell integriert. Ein Extranet hingegen
haben die wenigsten Unternehmen. Kunden- und Lieferanten-Inte-
gration ist insgesamt niedrig. Die Interaktions- und Dialogpotenziale
des Internet werden nicht ausgeschöpft, sie beschränken
sich zumeist auf Kontakt per eMail. Auch werden die Daten registrierter
Nutzer selten ausgewertet und in 1:1-Marketing umgesetzt.
In den wenigsten Unternehmen ist die Website bereichsübergreifend.
Die Verantwortung liegt meist in den Händen von Marketing-,
Kommunikations- und PR-Abteilungen. Die Beauftragung externer Multimediaagenturen
mit der Konzeption der Website ist die Regel, Markenunschärfe
oft die Folge.
NEW ECONOMY - Pionierstrategien, neue Wege, innovative Produkte
und Dienstleistungen kennzeichnen die Online-StartUps. Die Wahl
des Markennamens ist meist mit assoziativen oder direktem Produkt-
bezug. Der Aufbau der neuen Marke ist sehr kostenintensiv. Die meisten
Unternehmen rechnen mit zwei Jahren für die Amortisation der
Investionen in die Marke. Markenbekanntheit und -erinnerung sind
die primären Ziele, ökonomische Aspekte greifen erst zu
einem späteren Zeitpunkt.
Ein gut abgestimmtes Offline-Online-Mix umgesetzt in einer Dachmarkenstrategie
sorgt in den meisten Unternehmen für ein konsistentes Branding,
welches jedoch zeitlich nicht immer überzeugend konzertiert
eingesetzt wird. Kundenbindungs-Tools Nummer eins ist der Newsletter.
Fokussiert auf die neuen Medien, werden jedoch klassischer Kundennutzen
ausgeblendet: So bieten weniger als die Hälfte aller Sites
die Kontaktaufnahme per Telefon an.
Beim Markenaufbau spielen überall Online-Kooperationen eine
wichtige Rolle. Durchgängig ist auch die Verfeinerung der Individualisierung
des Leistungsangebotes für das 1:1-Marketing mit fortschreitendem
Bekanntheitsgrad.
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Untersuchungsmethodik
Problemstellung und Forschungsdesign
Befragungszeitraum
März - Mai 2001
Befragungen mit
explorativem Charakter.
Fragebogen mit
geschlossen Fragen.
Beantwortungsdauer:
10-25 Minuten.
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OLD ECONOMY
- In wie weit wird der Web-Auftritt in den klassischen Kommunikationsmix
integriert ?
Untersuchte Branchen:
- Convenience-Güter
- Gebrauchsgüter
- Dienstleister
- Industriegüter
Befragung per ausgedrucktem Fragebogen.
Ausgewertet wurden die Fragebögen von 88 Unternehmen der TOP 500
( 500 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands)
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NEW ECONOMY
- Welche grundlegenden Brandingstrategien werden verfolgt?
- In wie weit findet eine Integration statt?
- Wie unterscheiden sich die Ziele in den unter-
schiedlichen Phasen des Markenaufbaus?
Befragung per eMail
(Word-Dokument).
Ausgewertet wurden die Fragebögen von 31 Unternehmen der TOP 100
(100 größten New Economy Unternehmen Deutschland)
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