Foto: Joerg Kilian
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Autor
Joerg Kilian,
Geschäftsführer
und Gründer
kilde communications
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Veröffentlichung
6. November 2001

 


Vorkommen von eMail-Namen

Studie über die Häufigkeit des Vorkommens und die Struktur der verwendeten Namen in eMail-Adressen.

Wie werden eMail-Namen ausgewählt, welche Regeln und Konventionen spielen eine Rolle und welches sind die am häufigsten eingesetzten Typen?

In einer kleinen Studie haben wir die Funktion, Struktur und Vorkommen von eMail-Namen zueinander in Verbindung gesetzt. Herausgekommen sind interessante Ergebnisse, die zum Teil unsere bisherigen Wahrnehmungen bestätigt haben.
Untersucht wurden über 2.500 internationale eMail-Adressen eines Mailing-Verteilers.

Hierbei wurde grob in die Kategorien Funktionsadressen, persönliche Namensadressen und andere Namen sortiert. Beziehungen zwischen Toplevel-Domains, Domainnamen und Namen wurden nicht speziell untersucht.

 


 Wie sind eMail-Adressen aufgebaut?

 Funktionsadressen

 Personenadressen

 Andere Adressen












 Studien
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Sonderformen
Sonderformen, die das übliche Schema des individuellen Namensteils vor dem Klammeraffen durchbrechen, sind Kombinationen wie "vorname@name.tld", die über bestimmte Provider bestellt werden können.


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Der Klammeraffe
Woher kommt dies vielverwendete Zeichen, welches eine zeitlang als Synonym für das Internet verwendet wurde?
The Story of @...


























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Tipp
Wenn Sie auf Ihrem Mailaccount beliebig viele Mail-Aliase einrichten können, belegen Sie auch die anderen häufig verwendeten Varianten: "vorname.nachname", "vnachname", "vorname_nachname", etc

 


Wie sind eMail-Adressen aufgebaut?

Der Aufbau einer eMail-Adresse folgt grundsätzlich immer dem gleichen Muster: name@domain.topleveldomain. Dabei werden individuelle und variable Namensteile nur vor dem Klammeraffen eingesetzt. Außer alphanumerischen Zeichen (Buchstaben und Nummern) dürfen nur der Punkt, der Bodenstrich und der Bindestrich als Trenner benutzt werden. Groß- und Kleinschreibung spielen bei eMail-Adressen keine Rolle. Wortzwischenräume sind bei Internetadressen sowieso tabu.

Anfang und Ende der Adresse müssen von einem alphanumerischen Zeichen gebildet werden. Die Länge einer eMail-Adresse ist auf insgesamt 80 Zeichen beschränkt. Der Namensteil vor dem Klammeraffen sollte so kurz wie möglich – jedoch so lang wie nötig sein, damit er leicht zu merken bzw. einzuordnen oder zu rekonstruieren ist.

Funktionsadressen

Im Business-Bereich ist die Einrichtung von Funktionsadressen beliebt und sinnvoll. Nicht die eMail-Adresse eines einzelnen Mitarbeiters wird nach aussen kommuniziert sondern eine Alias-Adresse. Die Mails werden automatisch an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Im Falle von Abwesenheit kann der Mechanismus schnell auf einen anderen Empfänger umgeschaltet werden. Oft werden Funktionsadressen mit Autoresponder ausgestattet.

Die am häufigsten verwendete Funktionsadresse ist "info". Sie ist neben der obligatorischen Adresse "postmaster" ein DeFacto-Standard. Jede Firma, jede Website sollte über diese Adresse anzusprechen sein. Weitere häufig benutzte Standards sind: "webmaster", "mail", "contact" und "office". Zusätzlich kommen weitere Funktionsadressen, die nur für bestimmte Teilbereiche gelten z.B. "abuse", "einkauf", "feedback" oder "newsletter". Auffällig ist, dass englischsprachige Funktionsbezeichnungen überwiegen.

Personenadressen

Den wichtigsten Stellenwert haben jedoch die persönlichen Adressen, die normalerweise aus Kombinationen von Vor- und Nachnamen bestehen. Hier haben sich eine Reihe von fast gleichrangigen Konventionen etabliert. Für die Namensvergabe innerhalb eines Unternehmens spielt es keine Rolle, welche Form bevorzugt wird. Wichtig ist jedoch, dass dieses Schema konsequent benutzt wird, damit die Namen rekonstruierbar bleiben. Die Schreibweisen "vorname.nachname" sowie "vnachname" sind die mit Abstand beliebtesten Varianten. Seltener verwendet werden Kombinationen, die Binde- oder Bodenstrich als Trenner benutzen, sowie reine Vor- und reine Nachnamen.

Andere Adressen

Viele der Adressnamen lassen sich nicht eindeutig zuordnen. Sie haben oft sowohl Namens-, als auch Funktionscharakter. Neben Firmennamen gehören hierzu Phantasie- und Spitznamen, Abkürzungen und Initialen, alphanummerische Kombinationen und Ortsnamen.

 




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Studie: Aufbau und Struktur von eMail-Adressen

Es wurden 2.534 eMail-Adressen eines Mailing-verteilers ausgewertet.


 Die meistverwendeten Topleveldomains:

  Anzahl %
.de 1.536 60,62
.com 470 18,55
.net 188 7,42
.ar 75 2,96
.at 72 2,84
.ch 61 2,41

Alle Topleveldomains...


 Die meist verwendeten Funktionsadressen:

  Anzahl %
info 362 14,29
webmaster 55 2,17
mail 49 1,93
contact 11 0,43
office 11 0,43
kontakt 6 0,24

Alle Funktionsadressen...


 Die meist verwendeten Personenadressen:

  Anzahl %
vnachname 232 9,16
vorname... 209 8,25
v.nachname 134 5,29
nachname 83 3,28
vorname 63 2,49
vorname_n.. 31 1,22

Alle Personenadressen...


 Andere Adressen:

  Anzahl %
Firmen... 300 11,84
Phantasie... 160 6,31
Akronyme... 139 5,49
Alphanum... 11 0,43
Ortsnamen 5 0,20

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