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Ergebnisse der Studie 1: LÄNDER
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Studie 1: LÄNDER
Strukturierung internationaler Telefonnummern
Insgesamt wurden je 10 Telefonummern aus den Webseiten von Firmen in folgenden
Ländern ausgewertet:
Argentinien
China
Deutschland
England
Frankreich
Italien
Schweden
Spanien
Südafrika
USA
Auswertung
![]()
Material
Die zufällige Auswahl der Webseiten wurde über den Yahoo-Katalog
einzelner Länder generiert.
Die Studie ergibt aufgrund der geringen Auswahl kein repräsentatives
Ergebnis, sondern spiegelt nur Tendenzen wieder.
Um festzustellen, wie stringent die Strukturierung von Telefonummern
in der Corporate Communication gehandhabt
wird, haben wir uns die Webseiten einiger bekannter Unternehmen angeschaut,
bei denen man eine internationale Linie erwarten sollte.
Ergebnisse der Studie 2: FIRMEN
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Studie 2: FIRMEN
Konsistenz von Telefonnummern in Unternehmen
Material
Es wurden die Webseiten folgender Firmen ausgewertet:
Baccarat
BBC
Bertelsmann
DaimlerChrysler
Elephant Seven
IBM
Lufthansa
MetaDesign
Procter & Gamble
Siemens
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Telefonbuch
Wie notiert die Deutsche Telekom Ihre Nummern? Schlagen Sie nach...
Das Telefonbuch
Gelbe
Seiten
Das
Örtliche
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Vanity-Nummern
Informationen zum Einsatz von Vanity-Nummern...
0700
Info
Service
0700
0800
freecall
Da Telefonnummern auf unterschiedliche Art genutzt und kommuniziert
werden, wäre ein internationaler Standard in mancherlei Hinsicht
hilfreich. Welche Voraussetzungen sollte er mittbringen?
Ein neuer Standard sollte leicht adaptierbar, erlernbar, merkbar und vor
allem technisch umzusetzen sein. Mit neuen Telekommunikationsformen und
-netzen haben sich auch die Gewohnheiten der Benutzer verändert.
Die Wahrnehmung von Telefonnummern spielt heute eine andere Rolle als
noch vor 25 Jahren, wo es nur das Festnetz gab und Nummern-IDs maximal
7 Stellen hatten.
Adaption
Ein neuer Standard muss offen genug sein, um unterschiedlichste Arten
von Nummern abzubilden. Bereits existierende Notierungen müssen unkompliziert
adaptiert und erweiterte Adressräume für neue Technologien problemlos
integriert werden können.
Interpretation
Eine Strukturierung in Zeichengruppen erleichtert die Zuordnung der Nummer
zu funktionalen und/oder regionalen Bereichen (Vanity-Nummer, Ländervorwahl,
etc)
Kommunikation
Es hat sich gezeigt, dass die Notierung von Telefonnummern in Zweier-Gruppen
die flüssigste Kommunikation erzielt. Zweier-Gruppen werden schnell
und rhytmisch erfasst. Dies spielt bei der schriftlichen und mündlichen
Übermittlung eine Rolle.
Vor allem bei der mündlichen Übermittlung ist die Ziffernnennung
(eins-zwei oder zwei-drei-vier-fünf) der komplexen Zahlennennung
(zwölf, dreiundzwanzig oder gar zweitausenddreihundertfünfundvierzig)
überlegen.
Lesbarkeit
Das Auge kann sich besser orientieren, wenn einzelne Zeichen innerhalb
einer Zeichenkette gruppiert und/oder durch Leerzeichen und andere Hilfszeichen
getrennt werden (Zeichengruppen).
Merkfähigkeit
Nummernkombinationen werden aus unterschiedlichen Gründen gut behalten.
Eine Zeichenkette lässt sich leichter merken wenn sie in kleine logische
Einheiten (Zeichengruppen) gegliedert ist.
Neben der Gruppierung die auch für das schnelle Erfassen der
Nummer wichtig ist sind Klang und Rhytmus ausschlaggebend für
das erzeugte Erinnerungsmuster. Wiederholungen (333) oder logische Folgen
(123) sind besonders leicht zu merken.
Auch die Länge der Nummer ist ein wichtiger Faktor je kürzer,
desto besser. Wichtige Nummern sind deshalb kurz und knapp mit leicht
zu merkenden Kombinationen. Zum Beispiel 112 oder 11833.
Syntax
Die verwendeten Zeichen müssen einfach einzusetzen, die Parameter
für die Strukturierung einfach zu erlernen sein.
Transaktionsfähigkeit
Eine Zeichenkette sollte für digitale Formate möglichst konsistent
aufgebaut sein, damit Funktionen wie strukturiertes Suchen, Datenbankfähigkeit,
Prüfsummen etc gewährleistet sind.
Transferfähigkeit
Eine Zeichenkette lässt sich leichter und fehlerfreier mündlich,
fernmündlich oder handschriftlich übertragen, wenn sie in kleine
logische Einheiten (Zeichengruppen) gegliedert ist.
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Notierungsstandards der Deutschen Telekom
In den Telefonbüchern der Deutschen Telekom werden die Zeichenketten
einheitlich von links nach rechts aufgebaut:
(0 40) 12 34 56 78
(0 40) 12 34 56 - 0
(0 40) 1 23 45- 123
(0 40) 12 34 - 1234
(0 41 54) 1 23 45
01 79 12 34 56 7
Die Netz- bzw. Ortsvorwahl grundsätzlich mit der vorangestellten
Null: Beim Festnetz mit runden Klammern, bei Mobilnetzen ohne Klammern.
Auffällig ist die konsistente Unterteilung der Nummern in Zweier-Gruppen,
die jedoch unterschiedliche Ursprünge beim Festnetz links,
bei Mobilnetzen rechts haben.
Bei den Servicenummer herrscht jedoch ein buntes Durcheinander:
0800 1 11 02 22
0800 33 0200
0800 33 05000
0180 2 00 10 33
11 8 33
0 11 68
0 08 70
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Multioptionalität
Ein Standard sollte auch auf die Integration alfa-betischer Zeichenfolgen
ermöglichen, die in angloamerikanischen Ländern schon seit Jahrzehnten
verwendet werden.
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Vanity-Nummern
mit alfabetischen Zeichenfolgen wirken nach einem ähnlichen
Prinzip wie Internetadressen:
0700-KILDECOM
0800-KILDECOM
Statt einer nummerischen Zeichenfolge (z.B. 54533266) wird ein leicht
merkbares Wort notiert (z.B. KILDECOM)
"Vanity" bedeutet in etwa "Eitelkeit", weil statt
einer Nummer ein wohlklingender Name behalten wird.
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Ländervorwahlen
International
Dialing Codes
Ein Standard sollte immer aus einer "topdown"
Sicht aufgebaut sein. In der Praxis muss dafür der kleinste gemeinsame
Nenner der bereits bestehenden Lösungen ermittelt werden. Ein internationaler
Standard für Telefonnummern wäre in dem heute benutzten Adressraum
nur sinnvoll, wenn er sich ohne grossen Aufwand und mit einfacher Syntax
auf die bereits existierenden Nummern anwenden liesse.
Adressraum
Die Notierung der Nummer beginnt beim obersten Glied des Adressraums (topdown
addressing). Die Nummer wird grundsätzlich aus internationaler Sicht
dargestellt.
Gruppierung
Jeder Bereich des Adressraums wird als eindeutige Funktionsgruppe innerhalb
der Zeichenkette dargestellt (Nation, Netz, ID etc).
Reduktion
Auf Hilfs- und Steuerzeichen - das Leerzeichen ausgenommen - wird grundsätzlich
verzichtet. Die vorangestellte Null (Steuerzeichen) wird in keinem Fall
notiert.
Sukzessives Weglassen
Wenn Nummern weniger Zeichen als der Standard enthalten, werden die einzelnen
Ziffern sukzessive vom Ende einer Funktionsgruppe her weggelassen.
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Sonderformen
Alfabetische Zeichenfolgen (z.B. in Vanity-Nummern) werden aufgelöst:
"0700-kildecom" wird zu "49 700 KILDECOM".
In einigen Fällen benutzte "extensions" für
manuell verbundene Endgeräte in Hausnetzen werden durch einen
vor die Nummer gestellten Bindestrich angezeigt.
Da die Vorwahl in vielen Ländern noch vom internationalen Standard
der Doppelnull abweicht, ist ein Pluszeichen vor der Nummer in jedem Fall
sinnvoll.
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Weltzeit und Vorwahlen
World
Time and Area Codes
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Vorwahlen finden
Fone
Finder
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Telefonnummern erklärt
World
Telephone Numbering Guide
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Telefonbücher der Welt
Telephone
Directories
Als ersten Schritt für eine internationale Standardisierung
bietet sich eine Vereinfachung durch Reduktion auf die wesentlichen Elemente
an. Hierbei wird einheitlich das Pluszeichen "+" für den
Prefix benutzt. Vorangestellte Nullen für Regionalnetze werden ignoriert.
Die einzelnen Funktionsgruppen können dabei unterschiedlich lang
sein: Bei den Länderkodes hat z.B. Albanien 355, die USA eine 1.
Auch die Reginonalkodes unterscheiden sich in der Länge (1-4 Zeichen).
Die Länge der Zeichenkette variert damit zwischen 9 und 15 Ziffern.
Für die Grupppierung werden ausschließlich Leerzeichen (single
space) eingesetzt. Ausnahme sind Extensions, die weiterhin durch einen
vorangestellten Bindestrich "-" angezeigt werden.
Als Abkürzungen werden "Tel" und "Fax"
eingesetzt:
Tel +49 40 88 91 58 04, Fax +49 40 88 91 58 06
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Stufe 1: Nummernsyntax
+123 1234 12 34 56 78
1. Prefix (+)
2. Nation (123)
3. Region (1234)
4. ID (12 34 56 78)
5. Extension (-1234)
Es wird verschiedene Übergangsformen geben:
+1 12 12 34 56
+12 123 12 34 56
+12 1234 12 34 56 78
+123 1234 12 34 -5678
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Europäisches
Telekommunikations
Büro
European
Telecommunications Office
Im nächsten Schritt wäre eine weitere strukturelle
Standardisierung denkbar, bei der alle nationalen Strukturen in einem
internationalen Zeichenkettenaufbau aufgelöst werden. Voraussetzung
hierfür wären umfassende administrative und technische Maßnahmen.
Im global organiserten Netz würden die kompletten Adressen administriert,
ähnlich wie im Internet heute die Domain Name Server. Hilfs- und
Steuerzeichen, sowie vorangestellte Nullen entfallen. Die Zeichenkette
wäre dann einheitlich 15 Ziffern lang.
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Stufe 2: Nummernsyntax
123 1234 12 34 56 78
1. Nation (123)
2. Region (1234)
3. ID (12 34 56 78)
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Telefonexperten im Gespräch
ITU
News: Interview 1996
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Internationale
Organisation für
Telekommunikation
ITU
International Telecommunication Union
Vom heutigen Dilemma aus betrachtet wäre ein "tabula
rasa" wünschenswert: ein international einheitlicher, erweiterbarer
Adressraum, eine ungekürzte, eindeutig strukturierte Zeichenkette
ohne Zeichenreduktion, die ganz ohne Hilfszeichen - das Leerzeichen ausgenommen
- auskommt.
Ein Prüfmechanismus zum Beispiel die auf eine Ziffer reduzierte
Quersumme aller Zeichen würde eine Fehlnotierung der Nummer
ausschliessen. In Datenbanken und intelligenten Endgeräten würde
eine falsche Nummer sofort angezeigt werden. Eine einfache Quersumme würde
auch die manuelle Überprüfung erleichtern. Die Zeichenkette
wäre dann insgesamt 17 Ziffern lang.
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Stufe 3: Nummernsyntax
1 123 1234 12 34 56 78 5
1. Kontinent (1)
2. Nation (123)
3. Region (1234)
4. ID (12 34 56 78)
5. Check (Prüfziffer)
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VoiceOverIP
IP
xStream
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UMTS
Die 3. Generation des Mobilfunks
A whatis definition
Wenn die globale Auflösung der Nummern realisiert wäre,
bedeutete dies noch nicht das Ende der Geschichte. Was machen wir, wenn
die ersten Telekommunikationseinrichtungen in den Weltraumkolonien auf
Mars oder Mond in Betrieb genommen werden?
Eine Weile liesse sich dies sicherlich - wie bisher - mit Provisiorien
überbrücken. Aber irgendwann wird auch der grösste Adressraum
wieder zu eng. Kann das Internet für Abhilfe sorgen? Welche Rollen
spielen in Zukunft Technologien wie VoiceOverIP oder UMTS?
Unabhängig davon, welche neuen Technologien sich durchsetzen, werden
uns viele historisch überkommene Anwendungen und Formate noch lange
begleiten. Eine Harmonisierung der internationalen Telefonnummern ist
bereits so lange überfällig, dass sich mitunter die Frage aufdrängt,
ob sie überhaupt noch rechtzeitig kommt.
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Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag für einen
interplanetaren Telefonnummern-Standard
1 12 123 1234 12 34 56 78 6
1. Planet (1)
2. Kontinent (12)
3. Nation (123)
4. Region (1234)
5. ID (12 34 56 78)
6. Check (Prüfziffer)

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